Donnerstag, 16. April 2009

Tipp für Rinderbraten

Im allgemeinen ist er ja immer etwas trocken. Und obwohl ich Bio-Rinderbraten gerne mag, war ich immer auf der Suche nach einer Methode, damit er innen schön saftig bleibt und man keine großen Fetteinsätze auffahren muss, um ihn anzubraten.

Am vergangenen Osterwochenende habe ich ganz spontan den Bratschlauch dazu verwendet. Wir hatten ein 2 kg-Stück Braten beim Biobauern (unter 1 kg würde ich keinen Braten machen, dann die Bratzeit entsprechend verkürzen), das ich mit einer Senf-, Salz-, Pfeffermischung einrieb und zusammen mit 2 eingeritzten Tomaten, einer Karotte, einer Zwiebel und einem Stück Lauch in den Bratschlauch gab. Zum Schluss ein, zwei Esslöffel Wasser hinzugefügt und das Ganze bei 180 ° in 2,5 Stunden im Backofen nach Anweisung! gegart. Dann noch eingepackt ca. 1/2 Std. in Alufolie ruhen lassen und aus Gemüse und der nun vorhandenen Flüssigkeit eine Sosse zubereitet, unter Hinzugabe von etwas Rahm, angerührt mit 1 1/2 Essl. Mehl wegen der Sämigkeit.

Beilagen waren Kartoffel, geviertelt und in wenig Butterschmalz knusprig gebraten und vorsichtig gewürzt, zudem Gemüse vom Markt, hier Karotten, Kohlrabi, Paprika, Zucchini. Eine Zwiebel in einem Esslöffel Öl glasig dünsten, dann das geputzte, in gleichmäßige mundgerechte Würfel und Scheiben geschnittene Gemüse dazugeben, etwa 5 - 8 Min. vorsichtig mitdämpfen, ca. 1/4 Liter Gemüsebrühe angießen und das Ganze dann vorsichtig in wenigen Minuten knackig fertig garen.

Nachtisch: Selbst hergestellter Obstsalat aus Äpfeln, Birnen, Orangen, Kiwis, etwas gefrorene und zuvor angetaute Johannisbeeren, Bananen, u. U. Mango. Das Obst in mundgerechte Stücke schneiden, mit etwas Honig und winzig klein geschnittenem Ingwer (falls man mag) und dem Saft einer Zitrone ca. 1 Std. vor dem Essen zubereiten.